Maxim Kowalew Don Kosaken - Eine Legende aus Russland

Maxim Kowalew Don Kosaken  

Franziskanerklosterkirche
Klosterkirchhof
06712 Zeitz

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Event organiser: Engels Konzertbüro GmbH, Engelbertstr. 39, 50674 Köln, Deutschland

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Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Location

Franziskaner Klosterkirche Zeitz
Klosterkirchhof
06712 Zeitz
Germany
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Im Süden von Zeitz erhebt sich das Franziskanerkloster über der Altstadt. Vor allem der Klosterkirche kommt eine große Bedeutung zu: Zeitz ist nicht nur Stadt der Luther-Nachfahren, auch der Reformator selbst predigte 1542 in der Klosterkirche.

Vermutlich um 1225 wurde mit dem Bau des Klosters begonnen und die spätmittelalterliche Anlage ist baulich auch nach fast acht Jahrhunderten mit Klausur, Kirche und Kreuzgang immer noch komplett erhalten. Die imposante Klosterkirche war einst Stätte der Reformation, doch nach dem Schmalkaldischen Krieg musste der protestantische Bischof einem katholischen Kollegen weichen. 1541 führte dies zur Aufhebung des Klosters, dessen Gebäude danach wohl als Schule genutzt wurden. Auch die einst so mächtige Klosterkirche wird seit 1970 nicht mehr als Gotteshaus genutzt.

Nach zahlreichen Sanierungsarbeiten ist das ehemalige Kloster seit 2001 wieder eine echte Perle der Baukunst. Die komplett erhaltenen Dächer aus dem 16. Jahrhundert und die nahezu im Gesamten erhaltene Bausubstanz sind in der Region einzigartig. Die puristisch ausgestattete Klosterkirche wird seit 2011 kulturell genutzt.